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Speichel

 

 

 

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Karies kann immer dann entstehen, wenn verschiedene, die Zahnkrankheit begünstigende Faktoren zusammenkommen: Neben mangelhafter Mundhygiene, der Ernährung oder Mundtrockenheit sind hauptsächlich bakterielle Keime sowie Pilzerreger beteiligt, wenn das Mundklima kippt und die krankmachenden Einflüsse überhand nehmen können.

Normalerweise schützt der in der Mundhöhle zirkulierende Speichel die Zähne. Er umspült und reinigt sie und dient als Neutralisator und Puffer gegen aggressive Nahrungssäuren. Sein Gehalt an Kalzium, Phosphor und Fluoriden sorgt für eine Remineralisierung des Zahnschmelzes, während die schleimigen, weitgehend säurebeständigen Speichelstoffe wie ein schützender Film die Zahnoberflächen umgeben. Durch ihre antibakterielle Wirkung schützt die Mundflüssigkeit darüber hinaus sowohl Schleimhaut wir Zahnfleisch gegen Entzündungen.

Der Speichelfluss wird in erster Linie durch eine kauaktive Ernährung stimuliert. Ballaststoffreiche Nahrung, die kräftigt durchgekaut werden muss, regt die Speicheldrüsen an. Als positiver Nebeneffekt strafft sich durch die Kauarbeit auch das Zahnfleisch und der gesamte Zahnhalteapparat. Dies wiederum stärkt die Immunbarriere der Mundschleimhaut und verhindert das Eindringen von Krankheitskeimen in tiefere Gewebeschichten des Kieferknochens.

IME Bonn

 

 

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Stand: 31. Oktober 2011