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Unterspritzung

 

 

 

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als Begleiterscheinung des Alterns geht mit der Zeit Bindegewebe verloren, die Haut erschlafft und es bilden sich Falten. Vorzeitige tiefe Falten sind meist auf zu lange und intensive Sonneneinwirkung zurückzuführen. Narben bleiben nach der Heilung von verletztem Gewebe (z.B. nach Unfall, Akne) zurück.

Störende Falten und eingesunkene Narben lassen sich korrigieren durch

-  eine Operation (z.B. Hautstraffung, Abschleifen oder Ausschneiden von Narben, Laserbehandlung, Hautverpflanzung) oder 

-  die Einspritzung einer natürlichen Substanz (Bioimplantat) 

Die Einspritzung eines Bioimplantates kann ambulant durchgeführt werden; das spart gegenüber einer stationären Behandlung Zeit und Kosten.  

Einspritzung eines Hyaluronsäurepräparates 

Hyaluronsäure ist ein natürliches Polysaccharid, das im Organismus z.B. in der Grundsubstanz des Bindegewebes, in der Haut und Gelenkschmiere vorkommt. Mit zunehmendem Alter nimmt der natürliche Hyaluronsäuregehalt der Haut ab. Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust können die Folge sein. 

Die für die Einspritzung verwendete Hyaluronsäure wird aus Vogelgewebe gewonnen. Sie ist ein farbloses, klares Gel. Chemisch, physikalisch und biologisch ist menschliche und tierische Hyaluronsäure identisch. Da allergische Reaktionen deshalb nicht zu erwarten sind, ist vor der Behandlung kein Hauttest erforderlich.  

Durch die Einspritzung von Hyaluronsäure kann der Feuchtigkeitsmangel ausgeglichen und dadurch das eingesunkene Hautgewebe (Falten, Narben) angehoben werden. Nach der ersten Behandlung sind eine oder mehrere zusätzliche Einspritzungen in etwa einwöchigem Abstand erforderlich, um das gewünschte Korrekturniveau zu erreichen. 

Kollagen-Einspritzung 

Kollagen ist ein natürliches Eiweiß (Protein), das einen Großteil der Sehnen, der Knochen und des Bindegewebes bildet. Das für die Einspritzung verwendete Kollagen wird aus Rinderhaut gewonnen. Stoffe, die der menschliche Körper nicht verträgt, werden durch spezielle Verfahren abgetrennt.

Nach der Einspritzung bildet das hochgereinigte lösliche Kollagen ein Gerüst, das die eingesunkenen Hautbereiche auffüllt und das umgebende Gewebe stützt. Das eingespritzte Kollagen verbindet sich mit dem  körpereigenen Kollagen und wird bereits nach kurzer Zeit vollkommen in die Haut eingebaut. 

Vor der Behandlung wird zunächst eine kleine Menge Kollagen in die Unterarmhaut eingespritzt, um festzustellen ob allergische Reaktionen auftreten.

Treten innerhalb der vierwöchigen Testphase keine allergischen Reaktionen auf, wird das Kollagen mit einer feinen Hohlnadel in die Hautbezirke eingespritzt, die korrigiert werden sollen. Die Einspritzung wird von den meisten Patienten als nahezu schmerzfrei empfunden. Um ein vollständiges Korrekturergebnis zu erzielen, ist es meist notwendig, im Abstand von 1-2 Wochen noch eine, gelegentlich auch mehrere Auffüllbehandlungen durchzuführen. 

Einspritzung von Polyacrylamid - Gel  

das sind Schönheitskorrekturen, die nicht  nach wenigen Monaten verblassen oder verschwinden und ohne Unbehagen, Genesungszeit und chirurgischen Eingriff und dennoch mit sofortiger Langzeitwirkung möglich sind!

Polyacrylamid ist ein neues Produkt für die ästhetische Chirurgie.

Polyacrylamid ist ein völlig durchsichtiges Gel, das aus 97,5 % Wasser und

2,5 % vernetzten Polymeren besteht.

Dieses Gel wird mit einer feinen Nadel unter die Gesichtshaut gespritzt, wo es sofort seinen Zweck erfüllt.

Polyacrylamid ist ein nicht resorbierbares Implantat für Gesichtskorrekturen, das dauerhaft injiziert werden kann.

Es kann eingesetzt werden zur Faltenbehandlung wie zum Beispiel:

- Stirnfalten

- Falten im Nasen/Mundbereich

- herabhängende Mundwinkelpartien

- Lippenauffüllungen

- Korrektur von Akne-Narben

- Auffüllen des Kinn- oder Jochbeinbereiches Auffüllen von hängenden Wangen

Im Laufe des Alterungsprozesses können die gewünschten Wirkungen durch spätere Injektionen von Polyacrylamid aufrechterhalten werden.

 

 

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Stand: 31. Oktober 2011